… dafür, dass man fast täglich Fortschritte sehen kann.
Z.B. gestern auf Planet KDE: Ein Entwickler schreibt darüber, dass man doch mal die KDE-Dialoge überarbeiten kann. Dazu macht er erstmal Bestandsaufnahme bei KDE, Gnome, MacOS und Windows, fragt danach in die Runde, ob es noch ein paar tolle Vorschläge gibt und wird sich dann daran machen, die Sache umzusetzen.
Sicher, es ist gerade die Zeit dafür. Schließlich geht es auf die nächste KDE-Generation (KDE4) zu und die Vorarbeit (Portierung von KDE3 von QT3 auf QT4) ist zum guten Teil getan. Aber die Herangehensweise ist doch passend zum OpenSource Gedanken. Es wird nicht irgendwo etwas entschieden, sondern es wird nach interessanten, bestehenden Lösungen gesucht (man darf dafür nicht mehr die Lorbeeren einheimsen, aber die Verbesserung der eigenen Software steht im Vordergrund), fragt dann die Öffentlichkeit (auch die haben tolle Gedanken und man will ja nichts auslassen) und entscheidet sich dann (manch einer wird die Entscheidung nicht mögen, aber der Entwickler darf entscheiden, weil er es ist, der es programmieren muss).
Und so etwas geschieht von heute auf morgen, während Microsoft immer noch auf einem 6 Jahre alten Windows XP herumsitzt. Ok, Vista kommt, es gab ein XP SP2 und XP war für seine Zeit im Vergleich zu Linux deutlich besser. Aber KDE4 kommt jetzt auch und diesmal ist es Linux, welches für den Ottonormal-Verbraucher das bessere OS ist.
P.S.: Auf die oben geschilderte Herangehensweise hat OpenSource kein Patent, wie man es an der Entwicklung vom propierteren Flash-Player für Linux sieht.