… oder warum man nicht immer der Monopolist sein will.
In einer aktuellen Meldung berichtet heise.de darüber, dass Google Microsoft verklagt. Der Grund: Wenn der Google Desktop zur selben Zeit seinen Index aktualisert wie Windows Vista interne Suche, wird der Rechner unter der Last deutlich langsamer. Google will damit erreichen, dass der Benutzer die interne Suchindexierung leichter abschalten kann.
Nun, ehrlich gesagt, ist das doch ziemlich lächerlich. Es ist heutzutage Stand der Dinge, dass ein Betriebsystem eine Desktop-Suche hat, die natürlich im Hintergrund seinen Index aktualisiert. Dass das lang verspätete Windows Vista nun eine solche hat, kann man nun wirklich nicht als Wettbewerbsverzerrung ansehen. Und das Microsoft nun nicht gerade auf dem Desktop einen Link zum Deaktivieren dieser Software gesetzt hat, ist wohl auch verständlich.
Vielmehr sollte Google seine Desktop-Suche dahingehend auf aufrüsten, dass sie selber (z.B. per Skripting) die Windows Suche deaktivieren. Außerdem ist die Belastung durch Indexierung bekannt, weshalb man nur im Leerlauf-Zustand den Index aktualisiert.
P.S.: Demnächst klage ich auch: Wäre es nicht toll, wenn Windows Wartungsarbeiten wie Defragmentierung etc. im StandBy erledigt, damit mein vermurkstes Programm XYZ nicht im Betrieb davon eingeschränkt.